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Ernährung von Welpen und JunghundenWarum spezielles Welpen- und Junghundfutter?
Der heranwachsende Hund benötigt, unter anderem, die Energie aus seiner Nahrung, damit das genetische Potential für die Körpergröße ausgenutzt wird, bevor seine Knochen die Fähigkeit für das Längenwachstum verlieren.
Bei Verwendung eines Futters für erwachsene Tiere, besteht die Gefahr der Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen. Die Anbieter hochwertiger Hundenahrung haben daher spezielle Futtersorten für die Aufzucht von Welpen und Junghunden entwickelt. Benötigt wird eine hohe Energie- und Proteinmenge in relativ kleiner Futtermenge, also hochkonzentriertes, gut verdauliches Futter, da der junge Hund für das Wachstum relativ hohe Nährstoffmengen benötigt aber nur einen vergleichsweise kleinen Magen hat. Ein junger Hund kann vom Volumen her gar nicht so viel Adult - Futter aufnehmen, wie er an Energie benötigt. Das Immunsystem Die wichtige „Sozialisierungsphase“ der Welpen vollzieht sich zwischen der 5. und 12. Lebenswoche. Mit 8 Wochen haben die Welpen eine ausreichende Zeitspanne davon in ihrem Wurf verbracht. Die restliche Zeit dieser wichtigen Entwicklungsphase sollte dann dazu genutzt werden, dass sich der Welpe an seinen neuen Besitzer und dessen Umfeld gewöhnen kann. Somit ist die 8. oder 9. Lebenswoche aus dieser Sicht der ideale Zeitpunkt für den Besitzerwechsel.
Aus Sicht der Immunabwehr der Welpen ist der Besitzerwechsel zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht so glücklich gewählt. Denn im Alter von 2 Monaten ist die Wirkung der mütterlichen, passiven Immunabwehr durch die Aufnahme von Antikörpern mit der Kolostralmilch quasi erloschen. Die eigene aktive Immunabwehr der Welpen weist zu diesem Zeitpunkt erst eine geringe Effektivität auf, woraus eine große Empfindlichkeit der Welpen gegen Infektionen resultiert (Immunitätslücke). Nicht von ungefähr lässt sich im 3. und 4. Lebensmonat eine hohe Rate von Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen bei Welpen feststellen. Von Vorteil ist daher, wenn das Immunsystem über entsprechende Nahrungszusätze zum Welpenfutter mit natürlichen Substanzen gestärkt wird. Spezielle, natürliche Immunstimulantien (ProImmun) unterstützen das allgemeine Immunsystem der Welpen und reduzieren so das Risiko von Infektionen in dieser sensiblen Phase. Bewital Petfood setzt diese effektiven Immunmodulatoren mit nachweislicher, direkter Wirkung auf das allgemeine Immunsystem der Welpen bereits seit dem Jahr 2000 als erste Petfood-Firma in seinen Futtersorten für Welpen und Junghunde ein. Fütterung und Stress Ein zusätzlicher Problemfaktor ist, dass der Welpe mit dem Besitzerwechsel einen erheblichen Stress durchlebt, der auch negativ für sein Immunsystem ist (Trennung von den Wurfgeschwistern; neue Bezugspersonen; völlig neue Umwelt mit eigener, neuer Keimflora usw.). Aus diesem Grund sollte zumindest der Faktor Ernährung nicht noch zusätzlichen Stress verursachen, wenngleich sich die Fütterung von der Gruppenfütterung im Wurf zur Einzelfütterung verändert.
Manche Welpen sind durch die Gruppenfütterung beim Züchter stark darauf geprägt, in kurzer Zeit hohe Futtermengen aufzunehmen (Futterneid). Aus diesem Grund sollte der neue Besitzer die Futtermenge in den ersten Tagen auf die vom Züchter empfohlene Menge begrenzen. Eine Fütterung zur freien Aufnahme (ad libitum) birgt die Gefahr, das sich solche Welpen „überfressen“ und mit Verdauungsstörungen reagieren. Auch bei großwüchsigen Rassen, für die es im Handel spezielle Aufzuchtfutter gibt, die sich ans Welpenfutter anschließen (Junior-Futter), sollte unnötiger Stress vermieden werden und zunächst bis zum dritten Lebensmonat keine Veränderung des Futters vorgenommen werden. Im Hinblick auf eine kontrollierte Energiezufuhr der Junghunde zur Vermeidung von Knochen- und Gelenkproblemen (siehe weiteren Verlauf dieser Schulung) spielt ein möglicherweise höherer Energiegehalt des Welpenfutters gegenüber dem Juniorfutter überhaupt keine Rolle. In dieser Phase der Entwicklung ist die Wachstumsintensität so hoch, dass ohnehin eine sehr hohe Energieaufnahme zur Deckung des Bedarfes erforderlich ist. Zusammenfassung:
Zusätzlich leistet unser Futter, mit dem Zusatz von Immunstimulantien im Puppy & Junior, einen sinnvollen Beitrag zur Verringerung des Risikos in der Aufzucht! Jungtiere haben ihr eigenes spezifisches Immunsystem noch nicht voll ausgebildet und profitieren daher besonders von einer Stimulation der allgemeinen Immunität (Stärkung des unspezifischen Immunsystems). In der Zeit, wenn die Welpen ein neues Zuhause finden, ist ihr Immunsystem besonders beansprucht. Viele Welpen bekommen in dieser Zeit Husten und andere Infektionskrankheiten.
Durch ProImmun wird diese Immunitätslücke in der Absetzphase überbrückt und die Entwicklung des eigenen Immunsystems der Junghunde gefördert. Außerdem wirkt ProImmun sich vorteilhaft bei Impfungen aus, da es deren Effektivität verbessert (Adjuvant). Das Immunsystem eines jungen Hundes ist noch nicht voll entwickelt. Um die Gefahr einer infektiösen Erkrankung in der Abgabezeit zu verringern, verfügt unser Futter über ProImmun. 2. Was ist bei der Aufzucht eines großrassigen Hundes besonders zu beachten? Für unser Ziel, die Fütterung auch im Hinblick auf die Lebenserwartung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu optimieren, ist die Ernährung in der Wachstumsphase des Junghundes bei großwüchsigen Rassen als besonders kritisch anzusehen.
Bei der heute üblichen Verwendung von kommerziellen Futtermitteln spielt die früher vorherrschende Unterversorgung mit Nährstoffen im Wachstum allerdings kaum noch eine Rolle. Heute stehen entwicklungsbedingte Störungen des Bewegungsapparates im Vordergrund der Probleme bei Junghunden großer Rassen. Wenn auch der Großteil der Skelettprobleme genetische Ursachen hat, sind Fütterungsfehler während der Wachstumsphase zumindest ein ernstzunehmender zusätzlicher Risikofaktor. Die beiden häufigsten Fehler bei der Ernährung großwüchsiger Hunde sind heutzutage mit Abstand eine zu hohe Energieversorgung und eine zu hohe Calciumversorgung. Dies ist insofern überraschend, als dass dem Verbraucher eigentlich spezielle Aufzuchtfutter für Junghunde großwüchsiger Rassen zu Verfügung stehen, die optimal an die Bedürfnisse der Hunde im Wachstum angepasst sind (z. Bsp. Bewi Dog Junior; Belcando Junior). Junior-Futter sollte etwa ab dem 4. Lebensmonat eingesetzt werden. Es zeichnet sich nicht nur durch eine angepasste Krokettengröße aus, sondern auch durch einen – gegenüber dem Welpenfutter – reduzierten Energiegehalt. Damit wird dem langsameren Wachstum großwüchsiger Rassen Rechnung getragen. Die Produktqualität vom Junior-Futter ist wie beim Welpenfutter durch einen hohen Fleischanteil (80 % tierisches Eiweiß), hochverdauliche Rohstoffe (Geflügel, Fisch, Ei) und den Zusatz an natürlichen Immunstimulantien (ProImmun) gekennzeichnet. Skelettprobleme vermeiden Bei 7 % aller Hunde ist die Todesursache ein Skelettproblem! (Quelle: VDH-Seminar 23.11.03, Dr. H. Eichelberg). Oft werden fälschlicherweise verantwortlich gemacht:
Tatsächlich aber haben Überfütterung (zu schwere Welpen durch eine zu große Menge Futter) und / oder zusätzliche Gabe von Calciumpräparaten gravierende negative Auswirklungen auf das Skelett! Wer nach dem Motto: „Viel hilft viel“ vorgeht, füttert seinen Hund buchstäblich kaputt.
Die Futtermenge sollte so bemessen werden, dass die mittlere Wachstumskurve der Rasse eingehalten wird. Überfütterung bzw. Fütterung auf maximales Wachstum sollte wegen der Gefahr von Skelettproblemen – besonders bei großen Hunderassen – unbedingt vermieden werden. Knochen sind zunächst in einem Gewebetyp aus Kollagen angelegt, der nur geringe Festigkeit hat. Einlagerung von Calcium und Phosphor führt zu Mineralisierung, die bis zum Schließen der Wachstumsfugen andauert. Wachsende Hunde können im Gegensatz zu adulten Tieren die Calciumaufnahme über den Darm jedoch weniger gut regulieren. Ein Calcium-Überschuss im Futter wird daher auch größtenteils vom Tier absorbiert und wirkt sich nachteilig auf die Mineralisation des Knochens aus. Obwohl vielfach kommerzielle „Alleinfutter“ für wachsende Hunde (Junior-Futter) eingesetzt werden, die für die „alleinige“ Verfütterung konzipiert sind, zeigt sich in entsprechenden Untersuchungen, dass Hunde, die Anzeichen einer Skelettstörung aufweisen, sehr oft noch großzügige Ergänzungen in Form von Mineralfuttermitteln erhalten. Hintergrund ist die immer noch weit verbreitete Ansicht, wachsende Junghunde hätten immer einen zusätzlichen Bedarf an Calcium, der über das übliche Futter nicht ausreichend gedeckt wird. Dies war für früher übliche, selbst zubereitete Rationen aus Flocken und Fleisch zweifellos richtig. Jedoch ist die Aussage bei der Fütterung handelsüblicher Junior-Futter definitiv nicht mehr zutreffend. Hier haben solche calciumreichen Mineralfutter keine Daseinsberechtigung mehr - auch wenn sie oft als „knochenstärkend“, „aufbauend“ oder „Gelenk schützend“ bezeichnet werden, kann ihr Einsatz erheblich Schäden bei der Mineralisation der Knochen zur Folge haben. Beispielsweise kann eine überhöhte Versorgung mit Calcium dazu führen, dass weniger Phosphor aus dem Futter absorbiert wird und dann nicht genügend Phosphor für die optimale Knochensubstanz zur Verfügung steht. Merke: Ca-Überschuss während des Wachstums kann zu Skelettproblemen führen. Überschüssiges Calcium wird in den Knochen eingelagert und kann zu graduellen Verdickungen und höherer Knochendichte führen. Spätere Skelettprobleme sind die Folge. Eine Ergänzung von Kalkpräparaten zu einem ausgewogenen Welpen- bzw. Junghundfutter muss daher unbedingt vermieden werden.
Zuviel Energie ist schädlich Im Überschuss aufgenommene Energie wird bei Junghunden nicht als Fettposter angesetzt, sondern führt zu einem stärkeren Muskelwachstum und stimuliert zudem das Wachstumshormon. Das erhöhte Muskelgewicht lastet dann auf dem noch unvollständig verknöcherten Skelett und verursacht dadurch Skelettprobleme.
Junghunde großwüchsiger Rassen weisen einen besonderen Verlauf des Wachstums auf. Bis zum 6. Lebensmonat ist ein relativ starker Zuwachs zu verzeichnen, der dazu führt, dass zu diesem Zeitpunkt bereits gut 60 % des endgültigen Körpergewichtes erreicht wird. Im 2. Lebenshalbjahr ist der Zuwachs allerdings deutlich verringert, so dass bei normalem Wachstumsverlauf mit 12 Monaten erst 80-90 % des endgültigen Gewichtes erreicht werden sollten (Tabelle 1). Der geringere Zuwachs im 2. Lebenshalbjahr führt dazu, dass die erforderliche tägliche Futtermenge, die zwischen dem 3. und 6. Monat kontinuierlich steigt, nach dem 6. Monat kaum noch erhöht werden muss. Die Bedeutung von Eiweiß im Futter Im Hinblick auf die richtige Energieversorgung treten nun verschiedene Fehlerquellen auf.
Die Vermeidung einer Energieüberversorgung bedeutet allerdings nicht, dass der junge Hund in seiner Entwicklung „großgehungert“ werden sollte. Vielmehr sollte die Gewichtsentwicklung kontrolliert werden und mit dem rassetypischen Wachstumsverlauf im Einklang sein.
Auch die Fütterung eines niedrig konzentrierten Light-Futters für ausgewachsene Hunde ist sicherlich der falsche Weg, weil dieses in der Regel nicht die nötige Eiweißqualität und –menge aufweist, die wachsende Hunde benötigen. Vielmehr sollte man durchaus ein hochqualitatives Junior-Futter einsetzten, aber die Futtermenge begrenzen. Die Energieaufnahme des Hundes resultiert eben nicht nur aus der Energiekonzentration des Futters sondern auch aus der Futtermenge. Nicht selten beschäftigen sich Hundehalter sehr ausführlich damit, ob ein Junior-Futter besser 26 % oder 27 % Eiweiß enthalten sollte. Sie achten aber nicht darauf, ob Ihr Hund am Tag 400 g oder 600 g frisst! Wie ist das mit dem Calzium? Wenn der Halter eines großwüchsigen Junghundes auf die Zufütterung von calciumreichen Ergänzungen zu einem ausgewogenen Junior-Futter verzichtet und die Energieaufnahme seines Hundes gerade im 2. Lebenshalbjahr so begrenzt, dass der Hund gewichtsmäßig innerhalb der rassetypischen Wachstumskurve bleibt, kann er das Risiko von Skelettproblemen somit beträchtlich reduzieren.
Sollte eine erbliche Vorbelastung für Skelettprobleme bekannt sein, oder trotz geeigneter Fütterung Veränderungen am Skelettsystem festgestellt werden, bietet sich die gezielte Ergänzung von natürlichen Produkten an, die positiv auf die Gelenke und Knorpel wirken, ohne dass die Calcium-Aufnahme beeinflusst wird. Dies ist z.B. möglich mit dem Produkt CaniAgil (www.anivital.de). Es enthält mit grünlippiger neuseeländischer Muschel (Perna canaliculus), Omega-3-Fettsäuren, Teufelskralle und Antioxidantien (Vitamin E, C) eine Kombination von Wirkstoffen, die bei Gelenkproblemen für ihre positive, unterstützende Wirkung bekannt sind. Zusammenfassung: In der Wachstumsphase sollten Haltung und Fütterung so sein, dass die veranlagungsgemäße Entwicklung ermöglicht wird und der Hund bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig bleibt. Die Endgröße des Hundes ist genetisch festgelegt (determiniert), ist also nicht über das Futter beeinflussbar. Aus einem Zwergschnauzer wird also kein Riesenschnauzer, weil er viel Futter bekommt.
Die Wachstumsgeschwindigkeit ist jedoch abhängig von der zugeführten Energiemenge. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, den Hund NICHT ad libitum (Futter zur freien Verfügung) zu füttern! Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass Proteine nicht mit der Wachstumsgeschwindigkeit und dem Endgewicht in Verbindung gebracht werden können. Sie stellen in der Aufzuchtnahrung eine Baustoff-Funktion für Bindegewebe und Muskulatur dar. Junghunde wachsen umso schneller, je mehr Energie sie bekommen. Daher muss bei der Aufzuchtnahrung, besonders bei großwüchsigen Rassen, auf Fett- und Energiegehalt geachtet werden. Früher hat man in solchen Fällen fälschlicherweise leider oft dazu geraten, weniger Proteine zu füttern. Diese wurden für den Wachstumsprozess des Hundes verantwortlich gemacht. Wenn man sich den Brennwert der einzelnen Komponenten vor Augen führt, 1 g Kohlenhydrate entspricht 4,1 Kalorien (17,3 Joule) 1 g Eiweiß entspricht 5,7 Kalorien ( 23,8 Joule) 1 g Fett entspricht 9,4 Kalorien (39,3 Joule) wird schnell klar, dass Protein (Eiweiß) und Kohlenhydrate nur etwa halb so viel Energie enthalten als Fette und allein deswegen schon nicht für ein rasantes Wachstum verantwortlich gemacht werden können. Ideal ist, die Futtermenge bei „verfressenen“ Junghunden auf 80-85 % der freien Futtermenge zu rationieren oder einen Fastentag in der Woche einzulegen.
Das zusätzliche Verabreichen von Calciumpräparaten wirkt sich negativ aus! 3. Die Umstellung auf ein geeignetes Futter für erwachsene Hunde Mit dem 12. Lebensmonat hat der Junghund großer Rassen etwa 90 % seines Endgewichtes erreicht. Der zusätzliche Bedarf für das Wachstum ist nicht mehr so hoch, auch wenn er körperlich vielleicht erst mit 15-18 Monaten vollständig ausgewachsen ist. Er kann daher auf ein qualitativ hochwertiges Futter für ausgewachsene Hunde umgestellt werden, das seiner körperlichen Aktivität entspricht.
Neben der Auswahl der richtigen Energiestufe ist für die langfristige, gesunde Ernährung ein hoher Anteil an tierischem Eiweiß im Futter und eine möglichst vielseitige Auswahl an hochwertigen Rohstoffen und natürlichen Vitalstoffen anzustreben, wie sie z.B. im Futterprogramm von Bewi Dog und Belcando angeboten wird. Die positiven Effekte von Rohstoffen wie Bierhefe, Fisch, Ei, Leinsaat usw. in Kombination mit hohem Fleischanteil auf die Fitness der Hunde war erfolgreichen Züchtern auch schon früher bekannt. Daher zeichnen sich auch heute qualitativ hochwertige, kommerzielle Futtermittel dadurch aus, dass sie diese Erfahrungen der Züchter bei ihrer Konzeption berücksichtigen. Quelle: BEWITAL Petfood Mit freundlicher Genehmigung der Bewital GmbH & Co.KG
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