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<title>Antoxidantien und Zellschutz</title>
<link>http://www.bemipet.de/index.php?p=articles&amp;area=1&amp;action=displayarticle&amp;id=4&amp;name=antoxidantien-und-zellschutz</link>
<description><![CDATA[<br />
Zellschutz ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Themen der vorbeugenden Gesundheit im Humanbereich geworden und wird auch als Anti-Aging bezeichnet. Den meisten von uns sind die Begriffe „Zellschutz“, „Antioxidantien“ und „Freie Radikale“ schon einmal begegnet, aber was genau verbirgt sich dahinter?<br />
<br />
Oxidation - also rosten, kennt jeder. Meist denken wir dabei a...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<br />
Zellschutz ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Themen der vorbeugenden Gesundheit im Humanbereich geworden und wird auch als Anti-Aging bezeichnet. Den meisten von uns sind die Begriffe „Zellschutz“, „Antioxidantien“ und „Freie Radikale“ schon einmal begegnet, aber was genau verbirgt sich dahinter?<br />
<br />
Oxidation - also rosten, kennt jeder. Meist denken wir dabei an Eisen, an dem rostige Stellen sichtbar werden und zum Teil schon „Lochfraß“ aufweisen. Wir kennen das beispielsweise vom Auto, dessen Karosserie keine unendliche Lebensdauer hat. <br />
<br style="font-weight: bold" />
Oxidation bei lebenden Organismen<br />
<br />
Die braune Färbung frisch geschnittener &Auml;pfel oder Kartoffeln ist ebenfalls Oxidation und auch ein Körper rostet. Das sieht zwar anders aus, ist aber im Endeffekt der gleiche Vorgang.<br />
<br />
Tiere brauchen Sauerstoff genau so zum Leben, wie wir. Ungefähr 5% des Sauerstoffs, den wir einatmen, wird jedoch im Körper zu hochwirksamen und gefährlich reaktiven Sauerstoffspezies (RSS) - im Volksmund auch „Freien Radikale“ genannt, umgewandelt. Das ist also ein ganz natürlicher Prozess, der dazu beiträgt, dass wir altern, erkranken und schließlich sterben. <br />
<br />
Woher kommen Freie Radikale?<br />
<br />
Man schätzt, dass jede Körperzelle täglich 100 bis 10.000 Kontakte mit diesen Freien Radikalen hat. Die Freien Radikalen verursachen Zellschädigungen an Proteinen, Erbgut, Cholesterin und Zellwänden.<br />
<br />
Es wird ein Zusammenhang zwischen oxidativer Belastung und der biologischen Grundlage vieler chronischer Erkrankungen vermutet. Bei Alterungserscheinungen und degenerativen Veränderungen spielen Freie Radikale eine wesentliche Rolle. Schädigungen durch Freie Radikale werden als Auslöser für die Entstehung vieler Krankheiten angesehen, wie:<br />
<br />
&middot; Herz-Kreislauf-Erkrankungen<br />
&middot; Tumore<br />
&middot; Allergien<br />
&middot; Alzheimer<br />
&middot; Diabetes<br />
&middot; Nierenerkrankungen<br />
&middot; Entzündliche Darmerkrankungen<br />
&middot; Arthritis<br />
&middot; Erhöhte Verletzungshäufigkeit<br />
&middot; Allgemeine Alterungsprozesse<br />
<br />
Mögliche Quellen für Freie Radikale sind:<br />
<br />
&middot; Bewegung<br />
&middot; Entzündung<br />
&middot; Rauch(en)<br />
&middot; Umweltverschmutzung<br />
&middot; Strahlung<br />
&middot; Ultraviolettes Licht<br />
&middot; Drogen &amp; manche Medikamente<br />
&middot; Pestizide<br />
&middot; Ozon<br />
&middot; Körperlicher und seelischer Stress<br />
<br />
Was bewirken Freie Radikale?<br />
<br />
Freie Radikale sind instabile hochreaktive Atome oder Verbindungen, die bevorzugt mit den großen organischen Molekülen der Zelle reagieren, und diese dadurch schädigen. Das gemeinsame Charakteristikum aller freien Radikale ist, dass sie ein einzelnes, ungepaartes Elektron zu viel besitzen oder - je nach Betrachtungsweise - ihnen ein Elektron fehlt. Da nur eine gepaarte (also gerade) Anzahl von Elektronen einen stabilen Zustand gewährleistet, versuchen sie, diesen Mangel auszugleichen. Ein einsames Elektron bedingt also eine hohe Reaktionsbereitschaft und ein damit verbundenes aggressives Verhalten gegenüber anderen Molekülen. Trifft ein freies Radikal daher auf eine organische Verbindung, in der die Elektronen nur schwach gebunden sind (z. B. eine ungesättigte Fettsäure), so wird es versuchen, sein einsames Elektron zu komplettieren. Es entreißt der Fettsäure ihr schwach gebundenes Elektron. Der unvollständige, ungepaarte Elektronenzustand des freien Radikals, wird dabei auf die ungesättigte Fettsäure übertragen. Die ungesättigte Fettsäure wird damit selbst zum freien Radikal. Die Aufgabe, z. B. als Baustein der Zellmembran für einen stabilen Schutz nach außen zu wirken, kann sie somit nicht mehr erfüllen. Die Körperzelle wird geschädigt. Die ungesättigte Fettsäure versucht jetzt ihrerseits gerade Anzahl Elektronen zu erlangen, um wieder in einen stabilen Zustand überzugehen. So kann eine richtige Kettenreaktion in Gang kommen. <br />
<br />
Freie Radikale sind Moleküle, die Zellschäden verursachen können. Chemisch betrachtet, haben sie auf der äußeren Schale ein einzelnes ungepaartes Elektron. Daher bezeichnet man sie als instabile Moleküle. Diese Instabilität versuchen die Moleküle auszugleichen, in dem sie andere Moleküle angreifen, ihnen ein Elektron entreißen und so selbst wieder stabil werden. Dieser Prozess des Elektronentransfers wird Oxidation genannt. <br />
<br />
Wie schützt sich der Körper?<br />
<br />
Freie Radikale werden also kontinuierlich im Körper gebildet, aber der junge, gesunde Körper ist, durch wirksame Schutzmechanismen wie Antioxidantien, weitestgehend resistent, so dass sich toxische Effekte im tolerierbaren Rahmen halten. Antioxidantien sind natürliche Verbindungen, die der Körper mit der Nahrung aufnimmt. Auf Grund ihrer chemischen Struktur sind Antioxidantien in der Lage, Elektronen abzugeben und damit Freie Radikale zu neutralisieren. Die meisten Freien Radikale werden also abgefangen und an der Verursachung von Schädigungen an den Körperzellen gehindert. Die Stärkung des antioxidativen Schutzsystems des Körpers führt zur Verringerung von oxidativem Stress und damit letztlich zur Verlängerung der Lebenserwartung.<br />
<br />
Was sind Antioxidantien?<br />
<br />
Erst die Anwesenheit eines Antioxidans stoppt die oxidative Kettenreaktion, indem sie ein Elektron „opfern“. Sie verändern sich dadurch zwar selbst und werden verbraucht, aber das entscheidende ist, dass jetzt wichtige organische Verbindungen der Zelle vor weiterer Zerstörung bewahrt werden. Antioxidantien sind also Stoffe, die Freie Radikale abfangen und unschädlich machen können. Sie hemmen oder verzögern natürliche Oxidationsprozesse.<br />
<br />
Wer ist besonders gefährdet?<br />
<br />
Wenn die Bildung Freier Radikale die Fähigkeit des Körpers übersteigt, sich selbst zu schützen, spricht man von „oxidativem Stress“. Das ist beispielsweise bei alternden Menschen und Tieren sowie Hochleistungssportlern zutreffend. Im Alter ist der Körper oft nicht mehr fit genug, gegen die Freien Radikale anzukommen. Die Antioxidantien sind in einem alten Körper weniger aktiv. Auch Hochleistungssportler haben mehr Probleme mit freien Radikalen, weil sich in ihrem Körper wegen des höheren Sauerstoffumsatzes vermehrt freie Radikale bilden. (Das soll aber nicht heißen, dass man sich nun möglichst wenig bewegen sollte. Vielmehr ist es mit der Bewegung, wie mit den meisten anderen Dingen, eine Frage der Dosis und Ausgewogenheit).<br />
<br />
Wie kann man zusätzlich Antioxidantien aufnehmen?<br />
<br />
Einen Teil der Antioxidantien kann der Körper (besonders der junge und gesunde) selbst bilden. Da die Fähigkeit zu Bildung von Antioxidantien im Alter nachlässt, ist der Körper dann vermehrt auf deren Zuführung über die Nahrung angewiesen.<br />
Antioxidative Wirkung zeigen Vitamin A, C und E (Tocopherol) und Beta-Carotin sowie sogenannte sekundäre Pflanzenwirkstoffe wie Flavonoide (= natürliche Farbstoffe von Pflanzen) und Isovlavone (= Flavonoide, die fast hormonellen Charakter haben). Diese Stoffe können helfen, Schäden durch Freie Radikale zu kompensieren.<br />
<br />
Besonders hohe Werte an Antioxidantien finden sich beispielsweise in:<br />
<br />
&middot; TRAUBENKERNEN<br />
&middot; Rotwein<br />
&middot; Rosmarin<br />
&middot; Oliven<br />
&middot; Salbei<br />
&middot; Grüner Tee<br />
<br />
French Paradox<br />
<br />
Wenn man sich Statistiken ansieht, die sich mit der Sterblichkeit von Herz-Kreislauf-Patienten befassen, fallen die südlichen Staaten, wie Frankreich, Italien, Spanien und Portugal auf. In Frankreich sterben ungefähr 100 Männer von 100000 pro Jahr im besten Alter an Herzinfarkt. In den USA oder in Finnland sterben im gleichen Zeitraum dagegen drei bis viermal so viele Menschen an der gleichen Krankheit. Die Rauchgewohnheiten und der Konsum von gesättigten Fettsäuren in Fleisch und Milchprodukten in diesen Nationen sind aber vergleichbar. Diese paradoxe Situation ging unter dem Namen «French Paradox» in die medizinische Literatur ein. Paradox deshalb, weil bei ähnlichen Gewohnheiten (Rauchen und ähnlichem Fettkonsum) eine ganz verschiedene Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit besteht.<br />
Warum ist nun die Sterblichkeit durch Herz- Kreislauferkrankungen in Frankreich und anderen südeuropäischen Ländern so gering? Dies liegt nachweislich an dem regelmäßigen Genuss eines Gläschens Rotwein zu den Mahlzeiten in Südeuropa. Rotwein - richtig gekeltert - ist reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen. Diese chemischen Verbindungen schützen das LDL-Cholesterin vor Beschädigungen (Oxidation) und haben auf diese Weise eine Schutzwirkung für die Gefässe. Daher haben die mediterrane Ernährungsweise, zusammen mit begrenztem, aber regelmäßigen Rotweinkonsum, günstige Wirkungen, vor allem auf das Herz-Kreislauf-System. Die lebensverlängernde Wirkung kann man nicht dem Alkohol an sich zusprechen. Es gibt in diesem Zusammenhang einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen dem Genuss von Rotwein in Südeuropa und dem Bier in Nordeuropa. Versuchen wir also nicht, den Wirkstoff zu isolieren, sondern genießen wir gelegentlich ein Glas Rotwein - als Zellschutz in einer ausgesprochen schmackhaften Form!<br />
<br />
Rotwein<br />
<br />
Bei der Rotweinbereitung kommt es während der Maischegärung zu einem Austritt von Phenolen in den Traubensaft (rote Farbe). Traubenschalen und Kerne müssen bis zum Schluss mitgären. Polyphenolhaltig sind vor allem die Haut und die Kerne der Trauben, die nur beim Rotwein bis zum Schluss mitfermentiert werden. Das ist der Grund, warum Rotwein einen hohen Wert an sekundären Pflanzenstoffen enthält, die ihn für uns so wertvoll macht.<br />
<br />
Viele &Auml;rzte empfehlen Herz- Kreislauf-Patienten heutzutage den mäßigen Genuss von Rotwein. Eben Zellschutz in einer ausgesprochen schmackhaften Form!<br />
<br />
Traubenkern - KERNgesunder, natürlicher Zellschutz<br />
<br />
Traubenkerne enthalten als einziges Nahrungsmittel große Mengen an Polyphenolen, so genannten Procyanidinen. Deren antioxidatives Potential wird 20fach höher als das von Vitamin C und sogar 40-50fach höher als das von Vitamin E eingeschätzt! Nur das exklusiv in BELCANDO enthaltene Vitis-Traubenkernmehl, aus kaltgepressten Traubenkernen, enthält diese effektiven Substanzen in hoher Menge, weil es nicht mit chemischen Lösungsmitteln extrahiert wird.<br />
<br />
Zitate von Forschern und &Auml;rzten zum Thema Zellschutz mit Traubenkernmehl:<br />
<br />
„Der Traubenkern scheint eine Antioxidantienbombe zu sein“<br />
Prof. Dr. Josef Beuth, Universität Köln<br />
<br />
<br />
"... Radikalfängerpotential, das beispielsweise in vielen Testsystemen eine bessere Wirkung zeigt als die Vitamine C und E.“<br />
Prof. Dr. Dieter Treutter, Universität Weihenstephan<br />
<br />
Aus dem Presskuchen der Kerne gewonnen, enthält Traubenkernmehl das höchste antioxidative Potential aller Nahrungsmittel!<br />
<br />
Taubenkern und Traubenkernextrakt <br />
<br />
Die Power aus dem Traubenkern ist ein Konglomerat aus unterschiedlichen Wirkstoffen und vor allem in seiner Gesamtheit so hoch wirksam.<br />
<br />
&middot; Procyanidin (OPC)<br />
&middot; Catechin + Epicatechin<br />
&middot; Vitamin E + Lecithin<br />
&middot; essentielle Linolsäure<br />
<br />
cyclisches Polyphenol Kernschrotmehl - mg / g Einwaage<br />
Procyanidin B 1 3,94<br />
Procyanidin B 2 4,94<br />
Procyanidin B 3 3,71<br />
Procyanidin C 1 2,71<br />
Procyanidin tetramer 0,60<br />
Proanthocyanidin P 1 0,68<br />
Proanthocyanidin P 1 0,58<br />
Catechin 2,97<br />
Epicatechin 1,62<br />
Gesamtfraktionen 21,75<br />
<br />
Würde man eine einzelne Komponente isoliert einsetzen, wäre der Effekt viel geringer. Die Gesamtheit aller enthaltenen Substanzen ist deutlich mehr, als nur deren Summe.<br />
<br />
Nährstoffbedarf und Darreichungsform<br />
<br />
Reicht es wenn das Futter den Nährstoffbedarf deckt, oder kommt es auch darauf an in welcher Form die Nährstoffe geliefert werden?<br />
<br />
Modernes Hundefutter hat sicherlich dazu beigetragen, dass heute kaum noch wirkliche Nährstoffmangelerscheinungen (z.B. Eiweiß-, Vitamin-, oder Mineralstoffmangel) bei unseren Hunden auftreten. Es deckt in der Regel den Bedarf an den bekannten Nährstoffen ab. Aber dies tut „Astronautenkost“ auch und jeder weiß, dass sie auf Dauer nicht dazu geeignet ist, alle natürlichen Bedürfnisse des Organismus für eine geregelte Verdauung oder beispielsweise für ein optimal funktionierendes Immunsystem zu erfüllen. Hierfür ist der Körper auch auf die natürlichen Nahrungsbestandteile wie Enzyme, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenwirkstoffe angewiesen. Nur eine natürliche und möglichst vielseitige Ernährung sorgt dafür, dass der gesamte Organismus auf Dauer so versorgt wird, dass die Voraussetzungen für eine hohe Vitalität und ein langes, gesundes Leben erfüllt werden. Ein Beispiel hierfür sind erstaunliche Erkenntnisse die an der Cornell Universität, USA, gewonnen wurden. Danach haben 10 mg Vitamin C aus 100 g &Auml;pfeln denselben Effekt wie 1.500 mg isoliertes Vitamin C in Form von Ascorbinsäure (Eberhardt et al. 2000, Nature 405, 903). Offensichtlich enthält der „natürliche Komplex Apfel“ also Bestandteile, welche die Wirkung des Vitamin C erheblich verstärken. Nicht umsonst empfehlen Ernährungs-Experten daher für eine optimale Gesundheit heute nicht mehr das Schlucken von Vitamintabletten als Nahrungsergänzung, sondern eine möglichst vielseitige und abwechslungsreiche, natürliche Kost. Dies gilt für unsere Hunde genauso wie für Menschen.<br />
<br />
Produkte mit Traubenkern - ...natürlicher Zellschutz für ein langes Leben!<br />
<br />
Damit das wertvolle Procyanidin nicht zerstört wird, dürfen die Traubenkerne - wie man es von der Gewinnung hochwertigen Olivenöls auch kennt, lediglich kalt gepresst werden. Die Nutzung chemischer Lösungsmittel würde die antioxidative Fähigkeit des Traubenkernmehls zunichte machen.<br />
<br />
Die VITIS AG in Trittenheim an der Mosel produziert und vertreibt als einziges Unternehmen weltweit ein umfassendes Angebot der Produkte aus dem Traubenkern. Unternehmensgründer und VITIS-Vorstand Winfrid Heinen ("Gesamtwerk deutscher Wein", "Gesundheit für Genießer", "Guide Qualität" u.a.) suchte 1994 weltweit nach kaltgepresstem Traubenkernöl - und fand nur chemisch extrahiertes, raffiniertes aus industrieller Produktion. Die zur Wiederaufnahme einer wunderbaren Presstradition angesprochenen &Ouml;lmühlen in Deutschland, Frankreich und Italien lehnten ab. Urteil: Heute nicht mehr machbar. Heinen experimentierte schließlich selber und baute nach Pleiten, Pech und Pannen die VITIS-&Ouml;lmühle auf. Die VITIS AG versorgt heute Genießer, die das Beste aus der Natur wollen, weltweit und zu vergleichsweise moderaten Preisen mit dem kostbaren &Ouml;l. Der endgültige Durchbruch gelang, als Heinen als erster erkannte, dass mit dem Mehl des Presskuchens der Kerne ein Lebensmittel mit einem hohen antioxidativen Potential gewonnen werden kann. Am 1. September 2002 wurde die VITIS AG gegründet. In Zusammenarbeit mit qualifizierten Partnern wurden Traubenkerncracker, -Riegel, -Nudeln, -Senf und eine fertige Brot-Backmischung entwickelt, die den gemahlenen Kernschrot (Presskuchen) enthalten und den menschlichen Körper mit einem komplexen Angebot an bioaktiven Wirkstoffen versorgen. Ebenso brachte VITIS eine &Ouml;lserie im Hautpflegebereich (Hautöl, Badeöl, Sonnenöl) auf den Markt. Die VITIS AG hält für Kaltgepresstes Traubenkernöl, dessen Herstellungsverfahren und Traubenkernmehl Patente in Europa und zahlreichen weiteren Ländern.<br />
<br />
Da das Traubenkernmehl nur in verhältnismäßig geringen Mengen anfällt, steht dieser Rohstoff nur mittelständischen Unternehmen zur Verfügung.<br />
<br />
BELCANDO ist somit das einzige Hundefutter, das denselben Rohstoff, der auch in Delikatessen für Menschen Verwendung findet, - unter dem Begriff „natural cell care“ als effektiven Gesundheitsschutz einsetzt.<br />
<br />
Quelle: BEWITAL Petfood<br />
<br />
Mit freundlicher Genehmigung der Bewital GmbH &amp; Co.KG<br />
 ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Grundlagen der Hundeernährung</title>
<link>http://www.bemipet.de/index.php?p=articles&amp;area=1&amp;action=displayarticle&amp;id=3&amp;name=grundlagen-der-hundeernaehrung</link>
<description><![CDATA[<br />
Die Fütterung von Hunden unterscheidet heute drei Arten:<br />

    Fertigtrockennahrung
    Fertigfeuchtnahrung
    Selbst zubereitete Mahlzeiten

a) Fertigtrockennahrung<br />
<br />
Trockenfutter ist die einfachste Form, den Hund optimal zu ernähren. Es lässt sich leicht dosieren und ist bei kühler, trockener Lagerung bis zu 12 Monate lagerfähig. Trockenfutter wird heute als Kro...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<br />
Die Fütterung von Hunden unterscheidet heute drei Arten:<br />

    Fertigtrockennahrung
    Fertigfeuchtnahrung
    Selbst zubereitete Mahlzeiten

a) Fertigtrockennahrung<br />
<br />
Trockenfutter ist die einfachste Form, den Hund optimal zu ernähren. Es lässt sich leicht dosieren und ist bei kühler, trockener Lagerung bis zu 12 Monate lagerfähig. Trockenfutter wird heute als Krokette und als Flockenmix angeboten.<br />
Flockenmix werden Sie schnell an den unterschiedlichen Komponenten erkennen.<br />
<br />
Die Produktion erfolgt im schonenden Extrusionsverfahren. Das hat zur Folge, dass die Kohlenhydrate besser für den Hund verdaulich werden. Das kennen Sie sicher auch von sich selbst: Wenn Sie ein ungekochtes Reiskorn essen, können Sie dieses nicht verdauen. Wenn der Reis allerdings gekocht ist, können Sie diesen verdauen. Dieses Kochen geschieht im Extruder.<br />
<br />
Der Extruder ist vergleichbar mit einem Schnellkochtopf in Verbindung mit einem Fleischwolf. Nach dem Mischen der hochwertigen Rohstoffe werden diese unter Zugabe von Dampf schonend gegart. Anschließend gelangt die Mischung in eine Art Fleischwolf. Dort werden die Kohlenhydrate unter hohem Druck aufgeschlossen und so für den Hund leichter verdaulich. Nun schließt sich die Formung der Krokette an. Durch plötzlichen Druckabfall entsteht eine herzhafte Krokette, die anschließend unter Vakuum befettet werden kann. So lassen sich je nach Ernährungsanforderung verschiedene Produkte herstellen.<br />
<br />
Die Rohwaren können dabei genau die gleichen wie beim Selbstkochen oder bei Dosen (+ Flocken zur Rohfaserverdauung) sein. Diese werden nur im Prozess schonend getrocknet und sind damit einfacher in der Handhabung. Der Vorteil von Trockenfutter liegt darin, dass dieses bei den meisten Futtersorten besonders gut ausgeglichen ist. <br />
 
<br />
b) Fertigfeuchtnahrung<br />
<br />
Feuchtnahrung zeichnet sich aus durch:<br />

    Hohe Akzeptanz
    Naturnahe Form (Fleischmix)
    Lange Haltbarkeit bei geschlossenen Dosen
    Einwandfreie hygienische Qualität durch Wärmebehandlung
    Erhalt aller notwendigen Nährstoffe durch schonende Zubereitung

Auch hier sind die verwendeten Rohstoffe das A und O.<br />
<br />
Hochwertige Feuchtnahrung erkennt man an:<br />

    sofortiger Akzeptanz
    hohem Fleischanteil (all meat qualität)
    fester, reiner Beschaffenheit (vgl. corned beef)
    geringem Geleeanteil

(siehe Zusammensetzung auf der Dose)<br />
<br />
Minderwertige Feuchtnahrung erkennt man an:<br />

    schlechter Akzeptanz
    wässrigem Inhalt
    feinem "Fleisch-Mus" (vgl. Frühstücksfleisch)
    hohem Geleeanteil
    pflanzlichem Fleischersatz (z.B. Sojabällchen)
    Zusätzen wie Karamell und ähnlichen Zuckerstoffen
    hohem Anteil nicht definierter Rohwaren

Feuchtnahrung wird in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Um allerdings dem Hund eine ausgewogene Mahlzeit zu geben, empfiehlt es sich neben den Dosen auch Flocken proteinarmes Trockenfutter (z.B. BELCANDO Senior) beizufüttern. Ansonsten enthält das Essen zu wenig Rohfasern und das Futter passiert den Verdauungstrakt zu schnell.<br />
 
<br />
c) Selbstgekochtes<br />
<br />
Einige Hundehalter möchten ihrem Vierbeiner gerne selbst zubereitete Mahlzeiten geben. Dagegen ist zunächst nichts einzuwenden. Jedoch sollte Folgendes dabei beachtet werden:<br />
 

    Das zubereitete Futter muss mehr als 20 notwendige Nährstoffe enthalten.
    Je nach Zusammensetzung kommt ein nicht unerheblicher Arbeitsaufwand durch Schneiden, Putzen, Kochen und Lagern auf den Hundehalter zu.
    Auch der finanzielle Aufwand ist nicht zu verachten.
    Es muss stets die gleiche, hohe Qualität garantiert werden.
    Die Gefahr der Unterversorgung des Hundes ist besonders hoch.

Daher ist diese Ernährungsart sicherlich die aufwändigste und nur für Hundehalter mit ernährungswissenschaftlichen Kenntnissen zu empfehlen. In der Praxis zeigt sich, dass insbesondere Hunde von Selbstkochern häufig an ernährungsbedinten Mangelerscheinungen leiden. Ein Hund hat eben andere Ernährungsbedürfnisse als ein Mensch. Nur wer diese eingehend studiert hat, sollte für den Hund selbst kochen.<br />
 
<br />
Unterschiede zwischen den Futtermitteln<br />
<br />
a) Der Fleischgehalt<br />
<br />
Der Fleischgehalt in Trockenfutter ist insbesondere für die Proteinversorgung des Hundes von großer Bedeutung. Pflanzliche Proteine können vielfach nur schlecht oder gar nicht vom Hund verwertet werden. Da Proteine allerdings für den Zellaufbau benötigt werden, sollte der Hundehalter darauf achten. Ein hoher Gehalt an minderwertigen Proteinen, die der Hund nicht verdauen kann, richten eher Schaden als Nutzen an. Der Fleischanteil kann anhand der Zusammensetzung und dem angegebenen Rohproteinanteil nur bedingt erkannt werden. Ein Indiz für einen hohen Fleischanteil ist in der Analyse unter "Zusammensetzung" zu finden. Ist das Fleisch hier nur an hinterer Stelle aufgeführt, so spricht dies für einen sehr niedrigen Fleischanteil. Je eher die Fleischkomponente in der Zusammensetzung genannt ist, desto höher ist der Fleischanteil.<br />
 
<br />
BELCANDO Trockennahrung bietet zusätzlich eine ausdrückliche Angabe des Fleischanteils auf der Verpackung. Diese gibt den hohen Fleischgehalt genau an. Damit können Sie und Ihr Kunde sich ganz sicher sein, dass das Eiweiß tierischen Ursprungs ist und nicht beispielsweise von der Sojabohne stammt. Durch die Verwendung hochwertiger Fleischkomponenten macht BELCANDO Premium Dog Food nicht nur satt, sondern rundet die Ernährung mit wertvollen Vitaminen und notwendigen Fetten sinnvoll ab.<br />
 
<br />
Zur Qualitätsbestimmung von Feuchtfutter ist der Feuchtigkeitsanteil von großer Bedeutung. Ein Beispiel:<br />
<br />

    
        
             
            Futter A
            BELCANDO Feines Lamm&amp;Reis
            % Unterschied
        
        
            Feuchtigkeit
            80%
            75%
            <br />
             
        
        
            Trockensubstanz
            20%
            25%
            25%
        
    

<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Ein Unterschied von nur 5 % Feuchtigkeit macht einen prozentualen Unterschied von 25 % Trockensubstanz aus. In einer 800g Dose sind demnach von Futter A 160g und von BELCANDO Feines Lamm&amp;Reis 200g Trockensubstanz.<br />
 
<br />
b) So wird Futter billig gemacht.<br />
<br />
Hundefutter könnte heute mit bedenklichen Schlachtabfällen fast völlig kostenlos angeboten werden. Das setzt eine Rohstoffpolitik voraus, die mit der BELCANDO Quality Selection nicht zu vereinbaren ist. Qualität hat nun mal ihren Preis.<br />
 

    Minderwertige Schlachtabfälle,
    Sehnen,
    Knochen,
    Knorpel,
    Federn
    Pflanzenproteinkonzentrate (z.B. Glutenmehl)

können das Futter zwar billig machen. Eine optimale Ernährung ist so allerdings nicht möglich.<br />
<br />
Vorteile der optimalen Rohstoffauswahl im BELCANDO Premium Dog Food<br />

    besonders vielseitige Auswahl an speziellen, naturnahen Rohstoffen
    Fleischgarantie: ausschließlich aus kontrollierter Schlachtung
    garantiert nur von Tieren, die tauglich sind für menschlichen Verzehr ("Bio-Qualität").
    Deklaration des „Fleischanteils“ (Anteil tierisches Eiweiß) und der Herkunft
    geringes Allergiepotential (kein Sojaeiweiß)
    keine künstlichen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe
    natürliche Antioxidantien
    natürliche Vitalkomponenten

c) Zusatznutzen<br />
<br />
Als Zusatznutzen bezeichnet man Futterzusätze, die gezielt auf die Verbesserung der Vitalität und Langlebigkeit ausgerichtet sind.<br />
Während frühere Futter "nur" satt machten, bietet BELCANDO heute echte "wellness for dogs".<br />
BELCANDO bietet mit diesem Konzept folgende Zusatznutzen für ein langes und gesundes Leben:<br />
 

    Natural cell care
    Yucca-Extrakt
    Low cholesterol
    ProImmun

Natural cell care&hellip;damit der Körper nicht rostet.<br />
<br />
Sicherlich haben Sie schon einmal von der positiven Wirkung eines täglichen Glases Rotwein auf die Gesundheit gehört. Der Hund nimmt wie der Mensch durch das Atmen Sauerstoff auf. Dieser kann vom Körper nicht komplett absorbiert werden. So gelangt ein kleiner Teil des Sauerstoffes direkt in das Blut ohne gebunden zu sein. Dieser ungebundene Sauerstoff ist sehr aggressiv und greift die Körperzellen an. (freie Radikale) Der Körper versucht, den ungebundene Sauerstoff durch sogenannte Antioxidantien aufzufangen und unschädlich zu machen. Das gelingt dem Körper aber mit zunehmendem Alter immer schlechter. So werden die Zellen angegriffen und der Alterungsprozess beschleunigt.<br />
Diesen Effekt können Sie sehr gut bei einem rostigen Nagel beobachten. Der aggresive Sauerstoff führ hier zu einer Veränderung der Materialoberfläche.  <br />
 
<br />
BELCANDO ist das einzige Hundefutter, das das wertvolle kaltgepresste Traubenkernmehl der Vitis Oelmühle beinhaltet. Es bietet einen Zellschutz, der 20fach höher eingeschätzt wird als der von Vitamin E. Auf diese Weise wird der Hund vor freien Radikalen geschützt, die für viele Krankheiten (u.a. Krebs) verantwortlich sind. Außerdem kann durch den erhöhten Zellschutz der Alterungsprozess des Hundes verlangsamt werden.<br />
 
<br />
Yucca-Extrakt...denn jedes Böhnchen gibt ein Tönchen.<br />
<br />
Yucca Extrakt bindet Stickstoff- und Schwefelverbindungen im Darm des Hundes. Dadurch verringert sich die Geruchsintensität erheblich. Ihrem Kunden wird auch der verminderte Hundegeruch gefallen.<br />
 
<br />
Low Cholesterol...freie Bahn fürs Blut.<br />
<br />
Auch Hunde haben zu hohe Triglycerid- oder Cholesterin-Werte. Die Folge - Herz- Kreislauferkrankungen - sind heute die zweithäufigste Todesursache bei Hunden.<br />
<br />
Das besondere Ernährungskonzept von BELCANDO -low cholesterol- zielt darauf ab, die Blutfettwerte zu begrenzen.<br />
Dieses wird durch Lecithin, besondere Omega - 3 - Fettsäuren, Vitamine, und weitere Zusatzstoffe erreicht.<br />
 
<br />
ProImmun...natürliche Immunstimulation.<br />
<br />
Natürliche Immunstimulantien sind Inhaltsstoffe, die positiv auf das Immunsystem wirken und damit das Erkrankungsrisiko reduzieren. ß-Glucane aktivieren Immunzellen. Dadurch wird der Immunschutz gestärkt.<br />
 
<br />
Eine erhöhte Infektionsgefahr infolge einer nicht optimal funktionierenden Immunabwehr besteht:<br />

    bei Junghunden (hier ist die körpereigene Immunabwehr noch nicht vollständig entwickelt)
    bei empfindlichen oder älteren Hunden.
    bei Hunden mit starker Stressbelastung (Leistungs- oder Haltungsstress)
    bei Wohnungshunden mit wenig Bewegung in freier Natur

Kriterien zur Auswahl der optimalen Futtersorte<br />
<br />
Möchten Sie Ihren Kunden optimal beraten, so fragen Sie zu Beginn des Verkaufsgespräches nach der Rasse seines Hundes. Dies zeigt, dass Sie sich im Hundewesen auskennen und schafft Vertrauen zwischen Ihnen und dem Kunden. Lenken Sie das Verkaufsgespräch anschließend auf das Alter und die Aktivität.<br />
 
<br />
a) Die Rasse<br />
<br />
Aus der Urform des Hundes als Wolf, hat der Mensch heute viele Rassen unterschiedlichster Größe, Temperament und Aussehen gezüchtet. Das Verdauungssystem wurde allerdings durch die Züchtung nicht wesentlich verändert. So sind grundsätzlich keine speziellen Futter für spezielle Rassen notwendig.<br />
 
<br />
Die Frage nach der Hunderasse bietet vor diesem Hintergrund zwar einen guten Gesprächseinstieg, reicht aber zur Auswahl des Futters nicht aus. Sie gibt in erster Linie Rückschluss, wenn der Hund sehr klein ist und nur eine bestimmte Krokettengröße zerkleinern kann. So ist beispielsweise BELCANDO Finest Croc ideal für kleinere Hunde und BELCANDO Dinner ideal für größere Hunderassen. (Achtung Aktivität beachten) Außerdem gibt es bestimmte Hunderassen, die ein sehr gemütliches Temperament aufweisen und eher zu Übergewicht neigen. In diesem Falle empfiehlt sich eher ein energieärmeres Futter (Senior &amp; Light oder Dinner).<br />
 
<br />
b) Das Alter<br />
<br />
Beim Alter unterscheidet man im Wesentlichen 3 Gruppen:<br />
<br />
   1. Welpen / Junioren<br />
   2. Erwachsener Hund<br />
   3. Senioren<br />
<br />
Zu 1: Diese Hunde brauchen besonders hochwertige Nahrung, weil sie gerade ihren Körper aufbauen. Wachstumsstörungen durch falsche Ernährung können manchmal nie wieder ausgeglichen werden. So sollte das Wachstum der Welpen genau beobachtet werden und mit der Wachstumstabelle für die jeweilige Hunderasse abgeglichen werden.<br />
 
<br />
BELCANDO Puppy und Junior ist für Junghunde besonders gut geeignet, weil es zum einen eine Immunstimulation enthält, die den Welpen hilft, schnell nach Absetzen der Muttermilch ein eigenes Immunsystem aufzubauen. Auch sind die Rohstoffe von besonders hoher Qualität (s. Zusammensetzung)<br />
 
<br />
Zu 2: Erwachsene Hunde<br />
Der Ernährungsbedarf erwachsener Hunde richtet sich in erster Linie nach der Aktivität. Für besondere Problemsituationen sei auf den Händlerordner verwiesen.<br />
 
<br />
Zu 3: &Auml;ltere Hunde<br />
Beobachtungen haben gezeigt, dass ältere Hunde gegenüber jüngeren einen geminderten Energiebedarf haben. Dies ist unter anderem auf den gesunkenen Bewegungsdrang zurückzuführen. <br />
 
<br />
Da ältere Hunde ihre Nahrung häufig nicht so effektiv verdauen können, ist es besonders wichtig, ein hochwertiges aber eher energiearmes Futter zu wählen. BELCANDO Senior ist hier eine optimale Wahl. Besonders wichtig ist dabei, dass 14 % der Hunde an einem zu hohen Cholestrinspiegel leiden. Deshalb wurden für BELCANDO Senior Zutaten ausgewählt, die den Cholesterinspiegel senken. Auch entwickeln ältere Hunde vielfach Allergien gegen diejenigen Rohstoffe, die sie ihr Leben lang gegessen haben. Deshalb wurden für BELCANDO Senior Rohstoffe mit einem besonders niedrigen Allergiepotential ausgewählt.<br />
 
<br />
Aber wann ist ein Hund alt?<br />
Bei großen Rassen beginnt der Ruhestand ab einem Alter von 6-7 Jahren. Bei kleinen Rassen setzt der Alterungsprozess erst ab dem 10. Lebensjahr ein.<br />
 
<br />
c) Die Aktivität<br />
<br />
Entscheidende Kriterien für die Futterauswahl sind die Aktivität und das Temperament des Hundes. So kann es durchaus sein, dass sich zwei Hunde gleichen Alters und gleicher Rasse bei gleicher Fütterung unterschiedlich entwickeln: Der eine hat einen hohen Bewegungsdrang und wird hauptsächlich draußen gehalten. Der andere ist eher der träge Typ und erfreut sich im warmen Haus des Herren. Die Mahlzeiten der Hunde sind solchen Unterschieden anzupassen. Fragen Sie beim Verkaufsgespräch deshalb unbedingt nach.<br />
<br />
Hier bietet BELCANDO eine optimale Auswahl:<br />
niedrige Aktivität: Senior &amp; Light<br />
normale Aktivität: Dinner (größere Rassen) Premium ( mittlere / kleinere Rassen)<br />
hohe Aktivität: High Energy<br />
 
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d) bisheriges Futter<br />
<br />
Hunde sind eher monotone Esser. Sie richten ihr Verdauungssystem auf eine bestimmte Futterzusammensetzung ein. Deshalb führt eine Futterumstellung manchmal zu Durchfall.<br />
<br />
Besonders problematisch ist es, wenn erhebliche Unterschiede im Fettgehalt von verschiedenen Futtersorten vorhanden sind. Falls ein Futter gewählt wird, das einen Unterschied im Fettgehalt von mehr als 5 % aufweist, sollte zunächst das bisherige Futter mit dem neuen vermischt werden und schrittweise reduziert werden. Falls der Hundehalter allerdings kein Problem mit Über-/Untergewicht des Hundes hat, sollte tendenziell ein Futter mit einem ähnlichen Fettgehalt wie dem bisherigen Futter ausgewählt werden. So kann man Umstellungsprobleme von Anfang an vermeiden.<br />
<br />
Quelle: BEWITAL Petfood<br />
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Mit freundlicher Genehmigung der Bewital GmbH &amp; Co.KG]]></content:encoded>
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<title>Ernährung von Welpen und Junghunden</title>
<link>http://www.bemipet.de/index.php?p=articles&amp;area=1&amp;action=displayarticle&amp;id=2&amp;name=ernaehrung-von-welpen-und-junghunden</link>
<description><![CDATA[<br />
Der heranwachsende Hund benötigt, unter anderem, die Energie aus seiner Nahrung, damit das genetische Potential für die Körpergröße ausgenutzt wird, bevor seine Knochen die Fähigkeit für das Längenwachstum verlieren.<br />
<br />
Bei Verwendung eines Futters für erwachsene Tiere, besteht die Gefahr der Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen. Die Anbieter hochwertiger Hundenahrung habe...]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<br />
Der heranwachsende Hund benötigt, unter anderem, die Energie aus seiner Nahrung, damit das genetische Potential für die Körpergröße ausgenutzt wird, bevor seine Knochen die Fähigkeit für das Längenwachstum verlieren.<br />
<br />
Bei Verwendung eines Futters für erwachsene Tiere, besteht die Gefahr der Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen. Die Anbieter hochwertiger Hundenahrung haben daher spezielle Futtersorten für die Aufzucht von Welpen und Junghunden entwickelt. Benötigt wird eine hohe Energie- und Proteinmenge in relativ kleiner Futtermenge, also hochkonzentriertes, gut verdauliches Futter, da der junge Hund für das Wachstum relativ hohe Nährstoffmengen benötigt aber nur einen vergleichsweise kleinen Magen hat.<br />
<br />
Ein junger Hund kann vom Volumen her gar nicht so viel Adult - Futter aufnehmen, wie er an Energie benötigt.<br />
 
<br />
Das Immunsystem<br />
<br />
Die wichtige „Sozialisierungsphase“ der Welpen vollzieht sich zwischen der 5. und 12. Lebenswoche. Mit 8 Wochen haben die Welpen eine ausreichende Zeitspanne davon in ihrem Wurf verbracht. Die restliche Zeit dieser wichtigen Entwicklungsphase sollte dann dazu genutzt werden, dass sich der Welpe an seinen neuen Besitzer und dessen Umfeld gewöhnen kann. Somit ist die 8. oder 9. Lebenswoche aus dieser Sicht der ideale Zeitpunkt für den Besitzerwechsel.<br />
<br />
Aus Sicht der Immunabwehr der Welpen ist der Besitzerwechsel zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht so glücklich gewählt. Denn im Alter von 2 Monaten ist die Wirkung der mütterlichen, passiven Immunabwehr durch die Aufnahme von Antikörpern mit der Kolostralmilch quasi erloschen.<br />
<br />
Die eigene aktive Immunabwehr der Welpen weist zu diesem Zeitpunkt erst eine geringe Effektivität auf, woraus eine große Empfindlichkeit der Welpen gegen Infektionen resultiert (Immunitätslücke). Nicht von ungefähr lässt sich im 3. und 4. Lebensmonat eine hohe Rate von Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen bei Welpen feststellen. Von Vorteil ist daher, wenn das Immunsystem über entsprechende Nahrungszusätze zum Welpenfutter mit natürlichen Substanzen gestärkt wird.<br />
<br />
Spezielle, natürliche Immunstimulantien (ProImmun) unterstützen das allgemeine Immunsystem der Welpen und reduzieren so das Risiko von Infektionen in dieser sensiblen Phase.<br />
<br />
Bewital Petfood setzt diese effektiven Immunmodulatoren mit nachweislicher, direkter Wirkung auf das allgemeine Immunsystem der Welpen bereits seit dem Jahr 2000 als erste Petfood-Firma in seinen Futtersorten für Welpen und Junghunde ein. <br />
 
<br />
Fütterung und Stress<br />
<br />
Ein zusätzlicher Problemfaktor ist, dass der Welpe mit dem Besitzerwechsel einen erheblichen Stress durchlebt, der auch negativ für sein Immunsystem ist (Trennung von den Wurfgeschwistern; neue Bezugspersonen; völlig neue Umwelt mit eigener, neuer Keimflora usw.). Aus diesem Grund sollte zumindest der Faktor Ernährung nicht noch zusätzlichen Stress verursachen, wenngleich sich die Fütterung von der Gruppenfütterung im Wurf zur Einzelfütterung verändert. <br />
<br />
Manche Welpen sind durch die Gruppenfütterung beim Züchter stark darauf geprägt, in kurzer Zeit hohe Futtermengen aufzunehmen (Futterneid). Aus diesem Grund sollte der neue Besitzer die Futtermenge in den ersten Tagen auf die vom Züchter empfohlene Menge begrenzen. Eine Fütterung zur freien Aufnahme (ad libitum) birgt die Gefahr, das sich solche Welpen „überfressen“ und mit Verdauungsstörungen reagieren.<br />
<br />
Auch bei großwüchsigen Rassen, für die es im Handel spezielle Aufzuchtfutter gibt, die sich ans Welpenfutter anschließen (Junior-Futter), sollte unnötiger Stress vermieden werden und zunächst bis zum dritten Lebensmonat keine Veränderung des Futters vorgenommen werden.<br />
<br />
Im Hinblick auf eine kontrollierte Energiezufuhr der Junghunde zur Vermeidung von Knochen- und Gelenkproblemen (siehe weiteren Verlauf dieser Schulung) spielt ein möglicherweise höherer Energiegehalt des Welpenfutters gegenüber dem Juniorfutter überhaupt keine Rolle. In dieser Phase der Entwicklung ist die Wachstumsintensität so hoch, dass ohnehin eine sehr hohe Energieaufnahme zur Deckung des Bedarfes erforderlich ist.<br />
 
<br />
Zusammenfassung:<br />

    ProImmun ist ein spezieller, natürlicher Wirkstoff, der aus Hefe gewonnen wird und das allgemeine Immunsystem stimuliert. Immunstimulantien (ß 1,3 / 1,6 Glucane aus Hefezellen; MakroGard®)

Zusätzlich leistet unser Futter, mit dem Zusatz von Immunstimulantien im Puppy &amp; Junior, einen sinnvollen Beitrag zur Verringerung des Risikos in der Aufzucht! Jungtiere haben ihr eigenes spezifisches Immunsystem noch nicht voll ausgebildet und profitieren daher besonders von einer Stimulation der allgemeinen Immunität (Stärkung des unspezifischen Immunsystems). In der Zeit, wenn die Welpen ein neues Zuhause finden, ist ihr Immunsystem besonders beansprucht. Viele Welpen bekommen in dieser Zeit Husten und andere Infektionskrankheiten.<br />
<br />
Durch ProImmun wird diese Immunitätslücke in der Absetzphase überbrückt und die Entwicklung des eigenen Immunsystems der Junghunde gefördert. Außerdem wirkt ProImmun sich vorteilhaft bei Impfungen aus, da es deren Effektivität verbessert (Adjuvant). Das Immunsystem eines jungen Hundes ist noch nicht voll entwickelt. Um die Gefahr einer infektiösen Erkrankung in der Abgabezeit zu verringern, verfügt unser Futter über ProImmun.<br />
 
<br />
2. Was ist bei der Aufzucht eines großrassigen Hundes besonders zu beachten? <br />
<br />
Für unser Ziel, die Fütterung auch im Hinblick auf die Lebenserwartung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu optimieren, ist die Ernährung in der Wachstumsphase des Junghundes bei großwüchsigen Rassen als besonders kritisch anzusehen.<br />
<br />
Bei der heute üblichen Verwendung von kommerziellen Futtermitteln spielt die früher vorherrschende Unterversorgung mit Nährstoffen im Wachstum allerdings kaum noch eine Rolle. Heute stehen entwicklungsbedingte Störungen des Bewegungsapparates im Vordergrund der Probleme bei Junghunden großer Rassen. Wenn auch der Großteil der Skelettprobleme genetische Ursachen hat, sind Fütterungsfehler während der Wachstumsphase zumindest ein ernstzunehmender zusätzlicher Risikofaktor.<br />
<br />
Die beiden häufigsten Fehler bei der Ernährung großwüchsiger Hunde sind heutzutage mit Abstand eine zu hohe Energieversorgung und eine zu hohe Calciumversorgung. Dies ist insofern überraschend, als dass dem Verbraucher eigentlich spezielle Aufzuchtfutter für Junghunde großwüchsiger Rassen zu Verfügung stehen, die optimal an die Bedürfnisse der Hunde im Wachstum angepasst sind (z. Bsp. Bewi Dog Junior; Belcando Junior).<br />
<br />
Junior-Futter sollte etwa ab dem 4. Lebensmonat eingesetzt werden. Es zeichnet sich nicht nur durch eine angepasste Krokettengröße aus, sondern auch durch einen - gegenüber dem Welpenfutter - reduzierten Energiegehalt. Damit wird dem langsameren Wachstum großwüchsiger Rassen Rechnung getragen. Die Produktqualität vom Junior-Futter ist wie beim Welpenfutter durch einen hohen Fleischanteil (80 % tierisches Eiweiß), hochverdauliche Rohstoffe (Geflügel, Fisch, Ei) und den Zusatz an natürlichen Immunstimulantien (ProImmun) gekennzeichnet. <br />
 
<br />
Skelettprobleme vermeiden<br />
<br />
Bei 7 % aller Hunde ist die Todesursache ein Skelettproblem! (Quelle: VDH-Seminar 23.11.03, Dr. H. Eichelberg).<br />
<br />
Oft werden fälschlicherweise verantwortlich gemacht:<br />

    Zu schnelles Wachstum durch „zuviel Eiweiß“ oder „zuviel Energie“ im Futter,
    Zu wenige Mineralstoffe (Calcium!) im Futter.

Tatsächlich aber haben Überfütterung (zu schwere Welpen durch eine zu große Menge Futter) und / oder zusätzliche Gabe von Calciumpräparaten gravierende negative Auswirklungen auf das Skelett! Wer nach dem Motto: „Viel hilft viel“ vorgeht, füttert seinen Hund buchstäblich kaputt.<br />
<br />
Die Futtermenge sollte so bemessen werden, dass die mittlere Wachstumskurve der Rasse eingehalten wird. Überfütterung bzw. Fütterung auf maximales Wachstum sollte wegen der Gefahr von Skelettproblemen - besonders bei großen Hunderassen - unbedingt vermieden werden.<br />
<br />
Knochen sind zunächst in einem Gewebetyp aus Kollagen angelegt, der nur geringe Festigkeit hat. Einlagerung von Calcium und Phosphor führt zu Mineralisierung, die bis zum Schließen der Wachstumsfugen andauert.<br />
<br />
Wachsende Hunde können im Gegensatz zu adulten Tieren die Calciumaufnahme über den Darm jedoch weniger gut regulieren. Ein Calcium-Überschuss im Futter wird daher auch größtenteils vom Tier absorbiert und wirkt sich nachteilig auf die Mineralisation des Knochens aus. Obwohl vielfach kommerzielle „Alleinfutter“ für wachsende Hunde (Junior-Futter) eingesetzt werden, die für die „alleinige“ Verfütterung konzipiert sind, zeigt sich in entsprechenden Untersuchungen, dass Hunde, die Anzeichen einer Skelettstörung aufweisen, sehr oft noch großzügige Ergänzungen in Form von Mineralfuttermitteln erhalten.<br />
<br />
Hintergrund ist die immer noch weit verbreitete Ansicht, wachsende Junghunde hätten immer einen zusätzlichen Bedarf an Calcium, der über das übliche Futter nicht ausreichend gedeckt wird. Dies war für früher übliche, selbst zubereitete Rationen aus Flocken und Fleisch zweifellos richtig. Jedoch ist die Aussage bei der Fütterung handelsüblicher Junior-Futter definitiv nicht mehr zutreffend. Hier haben solche calciumreichen Mineralfutter keine Daseinsberechtigung mehr - auch wenn sie oft als „knochenstärkend“, „aufbauend“ oder „Gelenk schützend“ bezeichnet werden, kann ihr Einsatz erheblich Schäden bei der Mineralisation der Knochen zur Folge haben.<br />
Beispielsweise kann eine überhöhte Versorgung mit Calcium dazu führen, dass weniger Phosphor aus dem Futter absorbiert wird und dann nicht genügend Phosphor für die optimale Knochensubstanz zur Verfügung steht.<br />
 
<br />
Merke:<br />
<br />
Ca-Überschuss während des Wachstums kann zu Skelettproblemen führen. Überschüssiges Calcium wird in den Knochen eingelagert und kann zu graduellen Verdickungen und höherer Knochendichte führen. Spätere Skelettprobleme sind die Folge. Eine Ergänzung von Kalkpräparaten zu einem ausgewogenen Welpen- bzw. Junghundfutter muss daher unbedingt vermieden werden. <br />
 
<br />
Zuviel Energie ist schädlich<br />
<br />
Im Überschuss aufgenommene Energie wird bei Junghunden nicht als Fettposter angesetzt, sondern führt zu einem stärkeren Muskelwachstum und stimuliert zudem das Wachstumshormon. Das erhöhte Muskelgewicht lastet dann auf dem noch unvollständig verknöcherten Skelett und verursacht dadurch Skelettprobleme.<br />
<br />
Junghunde großwüchsiger Rassen weisen einen besonderen Verlauf des Wachstums auf. Bis zum 6. Lebensmonat ist ein relativ starker Zuwachs zu verzeichnen, der dazu führt, dass zu diesem Zeitpunkt bereits gut 60 % des endgültigen Körpergewichtes erreicht wird.<br />
<br />
Im 2. Lebenshalbjahr ist der Zuwachs allerdings deutlich verringert, so dass bei normalem Wachstumsverlauf mit 12 Monaten erst 80-90 % des endgültigen Gewichtes erreicht werden sollten (Tabelle 1). Der geringere Zuwachs im 2. Lebenshalbjahr führt dazu, dass die erforderliche tägliche Futtermenge, die zwischen dem 3. und 6. Monat kontinuierlich steigt, nach dem 6. Monat kaum noch erhöht werden muss.<br />
 
<br />
Die Bedeutung von Eiweiß im Futter<br />
<br />
Im Hinblick auf die richtige Energieversorgung treten nun verschiedene Fehlerquellen auf.<br />

    Der Halter überschätzt den wirklichen Energiebedarf im 2. Lebenshalbjahr und steigert die Futtermenge kontinuierlich weiter.
    Der Halter strebt einen „bulligen“ Junghund an und füttert seinen Hund entsprechend stark (gerade bei Rottweilern und Schäferhunden oft der Fall!)
    Der Halter setzt zwar bewusst ein Junior-Futter ein, weil dieses weniger Energie enthält als ein Welpenfutter, bietet dieses seinem Hund jedoch zur freien Aufnahme an.
    Die zusätzliche Aufnahme von zum Teil sehr energiereichen Leckerlis wird nicht bei der Zuteilung des Futters berücksichtigt. Gerade im 2. Lebensjahr, wenn mit dem regelmäßigen Training der Hunde begonnen wird, kann die Energieaufnahme über die „Belohnungen“ beträchtlich sein.

Die Vermeidung einer Energieüberversorgung bedeutet allerdings nicht, dass der junge Hund in seiner Entwicklung „großgehungert“ werden sollte. Vielmehr sollte die Gewichtsentwicklung kontrolliert werden und mit dem rassetypischen Wachstumsverlauf im Einklang sein.<br />
<br />
Auch die Fütterung eines niedrig konzentrierten Light-Futters für ausgewachsene Hunde ist sicherlich der falsche Weg, weil dieses in der Regel nicht die nötige Eiweißqualität und -menge aufweist, die wachsende Hunde benötigen. Vielmehr sollte man durchaus ein hochqualitatives Junior-Futter einsetzten, aber die Futtermenge begrenzen.<br />
<br />
Die Energieaufnahme des Hundes resultiert eben nicht nur aus der Energiekonzentration des Futters sondern auch aus der Futtermenge. Nicht selten beschäftigen sich Hundehalter sehr ausführlich damit, ob ein Junior-Futter besser 26 % oder 27 % Eiweiß enthalten sollte. Sie achten aber nicht darauf, ob Ihr Hund am Tag 400 g oder 600 g frisst! <br />
 
<br />
Wie ist das mit dem Calzium?<br />
<br />
Wenn der Halter eines großwüchsigen Junghundes auf die Zufütterung von calciumreichen Ergänzungen zu einem ausgewogenen Junior-Futter verzichtet und die Energieaufnahme seines Hundes gerade im 2. Lebenshalbjahr so begrenzt, dass der Hund gewichtsmäßig innerhalb der rassetypischen Wachstumskurve bleibt, kann er das Risiko von Skelettproblemen somit beträchtlich reduzieren.<br />
<br />
Sollte eine erbliche Vorbelastung für Skelettprobleme bekannt sein, oder trotz geeigneter Fütterung Veränderungen am Skelettsystem festgestellt werden, bietet sich die gezielte Ergänzung von natürlichen Produkten an, die positiv auf die Gelenke und Knorpel wirken, ohne dass die Calcium-Aufnahme beeinflusst wird. Dies ist z.B. möglich mit dem Produkt CaniAgil (www.anivital.de). Es enthält mit grünlippiger neuseeländischer Muschel (Perna canaliculus), Omega-3-Fettsäuren, Teufelskralle und Antioxidantien (Vitamin E, C) eine Kombination von Wirkstoffen, die bei Gelenkproblemen für ihre positive, unterstützende Wirkung bekannt sind. <br />
 
<br />
Zusammenfassung:<br />
<br />
In der Wachstumsphase sollten Haltung und Fütterung so sein, dass die veranlagungsgemäße Entwicklung ermöglicht wird und der Hund bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig bleibt. Die Endgröße des Hundes ist genetisch festgelegt (determiniert), ist also nicht über das Futter beeinflussbar. Aus einem Zwergschnauzer wird also kein Riesenschnauzer, weil er viel Futter bekommt.<br />
<br />
Die Wachstumsgeschwindigkeit ist jedoch abhängig von der zugeführten Energiemenge. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, den Hund NICHT ad libitum (Futter zur freien Verfügung) zu füttern!<br />
<br />
Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass Proteine nicht mit der Wachstumsgeschwindigkeit und dem Endgewicht in Verbindung gebracht werden können. Sie stellen in der Aufzuchtnahrung eine Baustoff-Funktion für Bindegewebe und Muskulatur dar. Junghunde wachsen umso schneller, je mehr Energie sie bekommen. Daher muss bei der Aufzuchtnahrung, besonders bei großwüchsigen Rassen, auf Fett- und Energiegehalt geachtet werden.<br />
<br />
Früher hat man in solchen Fällen fälschlicherweise leider oft dazu geraten, weniger Proteine zu füttern. Diese wurden für den Wachstumsprozess des Hundes verantwortlich gemacht. Wenn man sich den Brennwert der einzelnen Komponenten vor Augen führt,<br />
 
<br />
1 g Kohlenhydrate entspricht 4,1 Kalorien (17,3 Joule)<br />
1 g Eiweiß entspricht 5,7 Kalorien ( 23,8 Joule)<br />
1 g Fett entspricht 9,4 Kalorien (39,3 Joule)<br />
<br />
wird schnell klar, dass Protein (Eiweiß) und Kohlenhydrate nur etwa halb so viel Energie enthalten als Fette und allein deswegen schon nicht für ein rasantes Wachstum verantwortlich gemacht werden können. Ideal ist, die Futtermenge bei „verfressenen“ Junghunden auf 80-85 % der freien Futtermenge zu rationieren oder einen Fastentag in der Woche einzulegen.<br />
 
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Das zusätzliche Verabreichen von Calciumpräparaten wirkt sich negativ aus! <br />
<br />
3. Die Umstellung auf ein geeignetes Futter für erwachsene Hunde<br />
<br />
Mit dem 12. Lebensmonat hat der Junghund großer Rassen etwa 90 % seines Endgewichtes erreicht. Der zusätzliche Bedarf für das Wachstum ist nicht mehr so hoch, auch wenn er körperlich vielleicht erst mit 15-18 Monaten vollständig ausgewachsen ist. Er kann daher auf ein qualitativ hochwertiges Futter für ausgewachsene Hunde umgestellt werden, das seiner körperlichen Aktivität entspricht.<br />
<br />
Neben der Auswahl der richtigen Energiestufe ist für die langfristige, gesunde Ernährung ein hoher Anteil an tierischem Eiweiß im Futter und eine möglichst vielseitige Auswahl an hochwertigen Rohstoffen und natürlichen Vitalstoffen anzustreben, wie sie z.B. im Futterprogramm von Bewi Dog und Belcando angeboten wird.<br />
<br />
Die positiven Effekte von Rohstoffen wie Bierhefe, Fisch, Ei, Leinsaat usw. in Kombination mit hohem Fleischanteil auf die Fitness der Hunde war erfolgreichen Züchtern auch schon früher bekannt. Daher zeichnen sich auch heute qualitativ hochwertige, kommerzielle Futtermittel dadurch aus, dass sie diese Erfahrungen der Züchter bei ihrer Konzeption berücksichtigen.<br />
 
<br />
Quelle: BEWITAL Petfood<br />
<br />
Mit freundlicher Genehmigung der Bewital GmbH &amp; Co.KG]]></content:encoded>
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